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DePhazz: 20 Jahre DePhazz
Jun
22
8:00 PM20:00

DePhazz: 20 Jahre DePhazz

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Die vom unermüdlichen Klangsammler und Sample-Architekten Pit Baumgartner ins Leben gerufenen „Godfathers of Lounge“ sind das verlässlichste und sympathischste deutsche Exportgut seit dem VW Käfer und die musikalisch charmanteste Erfindung seit der MP3 am Fraunhofer-Institut in Erlangen. Davon kann inzwischen die ganze Welt ein Lied singen – im wahrsten Sinne des Wortes. 

Die in die Gehörgänge kriechenden, die Gehirnaktivität stimulierenden und die Tanzbeine elektrisierenden Stücke von DePhazz kennt man in Wladiwostok ebenso wie in Anchorage, auf Ibiza genauso wie in Kathmandu, weil sich Songs wie „The Mambo Craze“, „Something Special“ oder „Cut the Jazz“ (inzwischen 3 Millionen mal auf Spotify abgespielt) dank kluger Barmänner, Kompilationen wie „Café del Mar“ oder als Filmsoundtracks schon viral wurden, als man diesen Begriff noch bloß mit Erkältungen in Verbindung brachte. Über eine halbe Millionen Tonträger haben Baumgartner & Co. verkauft – nicht mitgezählt die Schwarzmarktkopien, die DePhazz zur möglicherweise meistgebrannten Band Osteuropas machen – und bislang über 600 Konzerte überall auf dem Globus gegeben. 

DePhazz konnte und kann dank der vokalen Ausnahmeerscheinungen Pat Appleton und Karl Frierson sowie großartiger Solisten wie Posaunist Otto Engelhardt oder Schlagzeuger Oli Rubow glänzend außerhalb klangisolierter Aufnahmekabinen auf der großen Bühne bestehen.  

Ausgeprägtes Stilbewusstsein, knochentrockene Grooves, tonnenweise Soul und eine tänzelnde Ironie – es sind diese offen gestanden ziemlich undeutschen Elemente, die DePhazz zum bekanntesten unbekannten Musikexport Made in Germany haben werden lassen. 2018 feiert die Band ihr zwanzigjähriges Bestehen mit einem neuen Album (das im Mai erscheint) und dem Anlass entsprechend euphorischen Konzerten für Kopf, Bauch und Seele. Gut, dass es DePhazz gibt. Denn nichts wird derzeit mehr benötigt als Haltung, Humor und gute Musik.


€ 28 zzgl. VVK-Gebühr / Abendpreis € 34

Foto: © Claus Geiss

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Amor Dormiglione - in memoriam Katharina Müther
Jun
21
8:00 PM20:00

Amor Dormiglione - in memoriam Katharina Müther

AMOR DORMIGLIONE, der schläfrige Liebesgott, macht es den Liebenden nicht einfach, sei es in vergangenen Tagen oder Heute.

In diesem Crossover-Konzert verbinden wir das Schaffen von Komponistinnen aus verschiedenen Epochen. Lieder und Arien aus dem Frühbarock, geschrieben von Francesca Caccini und Barbara Strozzi stehen zeitgenössischen Kompositionen und Improvisationen gegenüber, die sich auf diese Werke beziehen.

Costume de Grandi von Barbara Strozzi war für die italienische Komponistin Emanuela Ballio Vorlage für Viandanti, einer Neukomposition für Saxofon und Fagott; La Vendetta insprierte Biancamaria Furgeri und Mia Schmidt schrieb ihr Werk Clori, eine Reminiszenz an Là Fanciuletta Semplice.

Nein/ Ja von Hanna Schüly antwortet dem Lied Trà le Speranze e’l Timore von Barbara Strozzi.

 

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Eng verknüpft werden Gegenwart und Vergangenheit bei zwei Liedern von Francesca Caccini, Dov’io credea le mie speranze vere  und O chiome belle: Improvisation und Ausgangslied sind in Rondoform ineinander verwoben.

Die Lieder des Konzertes thematisieren Facetten der Liebe, Anbetung der Geliebten ähnlich dem Minnesang (Dispiegate/ O chiome Belle), Liebeskummer (Là Fanciuletta Semplice), Kummer wegen nicht erhörter Liebe oder Abweisung durch die Geliebte (Che t’ho fatt’io/ Amor Dormiglione / Trà le Speranze e’l Timore), Bosheit und Vergeltung (La Vendetta),  Eigennutz und Selbstbetrug (Costume de Grandi), die Liebe als Antriebskraft des Musizierens (Giusta Negativa)

Im Frühbarock war ähnlich wie in der Musik der Renaissance die Instrumentation noch nicht so verbindlich festgelegt wie in späteren Zeiten der Musikgeschichte. Stimmlagen waren vorgeschrieben, nicht unbedingt die Klangfarbe eines bestimmten Instrumentes.

In dieser etwas ungewöhnlichen Besetzung wird dieser Gedanke wieder aufgegriffen.

Leider verstarb unsere Akkordeonistin Katharina Müther völlig unerwartet kurz vor Ostern. Das Konzert im Juni haben wir ihr gewidmet und zu ihrem Gedenken spielen wir das Lied Mê shunowa von Tcha Limberger .

Ausführende:

Svea Schildknecht, Sopran; Hanna Schüly, Saxofon; Annette Winker, Fagott;

Als Gast : Cordula Sauter, Akkordeon und Stimme


Eintritt zzgl. Vorverkaufs- und Systemgebühr: 16,- (ermässigt: 12,-)

Abendkasse: 19,- (ermässigt: 15,-)

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Prosecco: Blues & Jazzmusik
Jun
9
8:30 PM20:30

Prosecco: Blues & Jazzmusik

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Jazz ist lebendig, mitreißend, provozierend und originell, wenn er mit Ausdruck und Spielfreude von Musikern gespielt wird, die Freunde sind und nicht nur spielen, sondern auch zuhören können. 

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Die sieben alten Knaben von PROSECCO sind aus renommierten Freiburger Rock- Jazz und Blues Bands und treffen sich jede Woche zum „betreuten Musizieren“, um Spaß an der großartigen Musik zu haben, die sich Jazz nennt. Es geht dabei nicht um verminderte Quinten, reharmonisierte Akkordfolgen oder rhythmische Permutationen, sondern um das feeling des Zusammenspiels bei Stücken von Miles Davis bis Antonio-Carlos Jobim. Natürlich ist Jazz Technik und Virtuosität – aber nicht als Selbstzweck. Alle Stücke bauen auf ein Thema und eine persönliche Harmoniefolge, aber sie leben davon, dass der Musiker diese Themen aufnehmen und in persönlicher, spontaner Improvisation zu einer einmaligen musikalischen Erzählung erschaffen kann. 

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Es spielen Othmar Unmüssig (piano, keyboards), Martin Buttmi (bass), Bernd Pfister (drums), Jan Schlothaus (guitar), Michael Hardung-Backes (altosax, tenorsax), Heiner Brauns (baritonesax), Dirk Hildebrandt (trumpet).


Abendkasse: 12,- (ermässigt: 10,-)

 

 

 

 

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Nehenia Reinhardt Trio: Jazz Manouche
Jun
8
8:00 PM20:00

Nehenia Reinhardt Trio: Jazz Manouche

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Als Verwandter von den bekannten Musikern Django Reinhardt, Holzmanno Winterstein und Schnuckenack Reinhardt , die auch als Gründer dieser Jazzrichtung gelten, liegt ihm die Musik im Blut.

Wir sagen Nehenia eine erfolgreiche Zukunft voraus, er wird den Gypsy-Jazz innovativ weiterentwickeln und bald mit Lulo Reinhardt auf einer Stufe stehen.


Abendkasse: 12,- (ermässigt: 10,-)

 

 

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