Der Ebneter KulturSommer

ebneter-kultursommer-schloss-ebnet-luftbild.jpg

Historische Atmosphäre im Schlosspark

Welches Festival kann schon von sich behaupten, auf dem Gelände eines Schlosses beheimatet zu sein? Gerade diese besondere historische Atmosphäre des Schlossparks und der historischen Spielstätten machen den genius loki des Stadtteil Ebnets aus und geben einen wunderbaren Rahmen für jede Art von Veranstaltung.

 

Bunte Mischung aus Musik Literatur, Theater & Kunst

Im Durchschnitt hat jede Spielsaison des Festivals an die 35 Veranstaltungen. Die Art der Veranstaltungen kann unterschiedlicher nicht sein: Altes und Neues, Bekanntes und Unbekanntes aus Musik, Literatur, Theater und Kunst.

Die Künstler müssen nicht unbedingt professionals in ihrem Metier sein, aber ihr Handwerk beherrschen – darauf legen wir Wert.

Foto: Felix Groteloh

 

Alles fing 2004 an …

als sich auf Schloss Ebnet Atai Keller und Nikolaus von Gayling treffen. Beide haben schon seit längerem ein und dieselbe Idee: ein Kulturfestival ins Leben zu rufen, um, wie es später der Sonntag so treffend schreibt, dem Stadtteil (Ebnet) mit Kultur einen bunten und vielfältigen Mantel der Sinne und der Sinnstiftung umzulegen. Erwähnt wurde damals die Steigerung der Lebensqualität in Ebnet durch den stark zurückgegangenen Verkehr, mehr Zuzüge, eine Zunahme der Geburten und die Planung einer neuen Ortsmitte mit dem Neubau einer Schule. Wie dem auch sei - 2005 kommt der erste Ebneter KulturSommer zustande mit einem sehr übersichtlichen Planungsteam, quasi den Urgesteinen des KulturSommers: Atai Keller, Nikolaus von Gayling, Lioba Alicke und Oliver Lucht. Seitdem wächst der Ebneter KulturSommer beständig zu einem festen Aushängeschild der Kultur in Ebnet, aber auch der Freiburger Kulturlandschaft. Nicht umsonst wird die Bedeutung unseres Festivals im Freiburger Rathaus besonders geschätzt. Der Charakter des Ebneter KulturSommers ist ein ganz einfacher: wir möchten Kultur ohne zu viel Professionalität. Sicher, um Harry Rowohlt, Katja Riemann, Charly Moriano oder Charles Brauer einzuladen, bedarf es schon einer professionellen Struktur. Doch nicht in allen Bereichen. Wenn mal nicht immer alles reibungslos klappt, so ist das schlichtweg unserer Ehrenamtlichkeit geschuldet. Wir möchten ganz nah an Ihnen, dem Publikum (alt und jung), und den Kulturakteuren sein. Wenn man so will, wäre das unsere Profession. 

Was uns besonders wichtig ist: die Förderung junger Talente. Junge, unbekannte Künstler stellen sich bei uns oft zum ersten Mal einem größeren Publikum. Und nicht wenige - dies dürfen wir mit Stolz behaupten - haben bei uns ihre erfolgreiche Karriere begonnen. 

Der Ebneter KulturSommer hat immer wieder neue ehrenamtliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter gefunden, die ihre Zeit und ihr Engagement eingesetzt haben, um die letzten zehn Jahre das Kulturprogramm zu planen und auszuführen. Allen kann gar nicht gedankt werden! 

Ohne sie wäre der KulturSommer nicht das, was er heute ist. Eins muss Ihnen, liebes Publikum, klar sein: Der Ebneter KulturSommer hat keine städtischen Gelder angenommen. Ein Kulturfestival ohne städtische Zuschüsse (nur mit Ausfallzuschüssen, welche bisher nicht von uns in Anspruch genommen wurden) in einem solchen Umfang über zehn Jahr zu bewerkstelligen, dazu braucht es einen enormen Kraftakt. Kein Geld, aber Mut zur Kultur! Der KulturSommer lebt von den Geldern der Sponsoren und Inserenten. Auch an dieser Stelle allen finanziellen Unterstützern ein herzliches Dankeschön! 

Übrigens: Frau Büber kommt nächstes Jahr wieder wegen einer Anzeige auf Sie zu.... 

Erinnern möchten wir auch an die Spielorte, die nicht in Ebnet lagen. Durch Veranstaltungen in Freiburg-Waldsee, Freiburg-Littenweiler, Zarten, Kirchzarten-Burg, Buchenbach, Lindenberg u.v.a. konnten wir neue regionale Bande knüpfen. All diesen Gemeinden ein herzliches Dankeschön! 

Und was wäre der KulturSommer ohne Sie, das Publikum. Ein Dank an Sie, dass Sie uns so lange das Vertrauen geschenkt haben und uns immer wieder besuchen. Bleiben Sie uns treu, wir werden Sie mit Freude belohnen.  

Jetzt aber Schlosstor und Vorhang auf für den diesjährigen Ebneter KulturSommer! 

 

Im Namen des gesamten Ebneter KulturSommer e.V.

 

Jedes Jahr ein eigenes Gesicht

Jedes Ebneter KulturSommer-Programm ist anders. In dem einen Jahr gab es mehr Klassik, in den anderen Jahren mehr Kabarett, im darauffolgenden Jahr mehr Jazz oder chorale Musik. Wichtig ist uns, dass das Programm vielschichtig und voller Überraschungen ist. 

Dies fängt schon beim Cover unseres Programmheftes an. Es ist jedes Jahr ein anderes. Und es ist nicht nur ein Cover, sondern ein Statement, eine Minigeschichte, die auf den Inhalt deutet. So sind im Verlauf unserer Geschichte einige Figuren entstanden: unser Ekusinchen, das Maskottchen unserer Kinderveranstaltungen, die Hauptprotagonistin Marianne, das Schwarzwaldmädel, und seit 2 Jahren nun ihr wackerer Geselle Robert, der Hirsch. Sie alle werden uns in Zukunft begleiten mit ihren frechen und manchmal auch augenzwinkernden Bildern erfreuen. 

Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir jungen, unbekannten Künstlern eine Bühne geben wollen, vor einem größeren Publikum zu spielen oder zu musizieren. Dies ist unser wichtigstes Anliegen - und das wird auch so bleiben. Um jedoch auf unser Programm aufmerksam machen zu können, bedarf es hier und da eines prominenten Künstlers, der quasi zum Zugpferd des Programms wird und so auch die Newcomer „mitbewirbt“. Dabei hatten wir in den letzten 12 Jahren schon eine ganze Reihe von Persönlichkeiten an Bord, von denen wir einige noch einmal beispielhaft nennen möchten: Bernd Lafrenz (2005), das Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock (2006), Matthias Deutschmann (2007), Cécile Verny (2007), Charlie Mariano und Dieter Ilg (2007), Klaus Bäuerle (20910), Harry Rowohlt (2011), Katja Riemann (2012) oder Charles Brauer (2012). 

So trägt jedes Ebneter KulturSommer-Programm ein anderes Gesicht, quasi seinen eigenen Charakter. Und so kann jeder Zuschauer sicher sein, wieder an einem individuellen Programm teilnehmen zu können. Bleiben Sie dran - wir bleiben dran! 

 

kqwfuf99.jpg
Unbenannt.JPG